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Ferien-Roadtrip mit dem Ford Mustang Mach‑E von Málaga nach Lissabon: 1391 km in 6 Tagen auf der Iberischen Halbinsel im Elektroauto

Roter Ford Mustang Mach-E SUV auf glänzendem Ausstellungsboden vor großer Leinwand mit Landschaft.

Ob sich die Iberische Halbinsel heute schon als Ferienrevier im Elektroauto eignet? Gibt es genug Ladepunkte? Und frisst die Reichweite am Ende die Freizeit auf oder setzt sie enge Grenzen?

Genau diese Fragen standen am Anfang einer bewusst „urlaubstauglichen“ Route von Málaga nach Lissabon. Insgesamt 1391 km in sechs Tagen – gefahren im Ford Mustang Mach‑E als AWD mit 258 kW (351 PS) und einer 88‑kWh‑Batterie.

Mit jedem neuen Ladepunkt und mit Elektroautos, die auf unseren Strassen immer mehr zur Normalität werden, lohnt sich ein Blick darauf, was uns in einem Zukunftsbild erwartet, das längst begonnen hat. Also: auf geht’s?

Warten auf die Zukunft

Mittlerweile schaffen viele E‑Autos im Alltag deutlich mehr als 400 km reale Reichweite – damit werden neue Strecken plötzlich machbar, auch wenn ultraschnelle Ladestationen noch längst nicht überall stehen.

Europaweit betreibt das Ionity‑Konsortium bereits über 1580 Ladepunkte in 24 Ländern und 401 Standorten (mit klarer Ausbaukurve). Auf der Iberischen Halbinsel hingegen lässt sich das Angebot noch an Händen und Füssen abzählen – genauer: Es gibt dort nur 17 Standorte.

Für diese Ferienroute, bei der ich Málaga mit Lissabon verbinden wollte – inklusive kleiner Freizeitschlenker –, bekam ich tatsächlich nur zwei aktive Ionity‑Stationen zu Gesicht: eine nahe Málaga (Casabermeja) und die andere an der Raststätte Almodôvar an der A2.

Die Ionity‑Standorte westlich von Marbella (Sotogrande) und östlich von Huelva (Trigueras Sul) waren noch im Bau (die Fertigstellung sollte Anfang dieses Jahres erfolgen).

Das klang nicht gerade nach der idealen Ausgangslage – also musste das gewählte Auto umso mehr überzeugen. Die Details kommen jetzt.

Der Ford Mustang Mach‑E

Der Mustang Mach‑E ist Fords erster elektrischer Crossover und markiert den Startschuss, mit dem die US‑Marke zu Herstellern aufschliesst, die in der Elektromobilität schon weiter sind – etwa Tesla.

Er ist Teil eines Investitionsprogramms von 10 Milliarden Euro. Gleichzeitig trägt er das Prestige der Submarke Mustang und schlägt damit eine Brücke zwischen Vergangenheit (dem Namen des ikonischsten Ford) und Zukunft (Elektroantrieb).

Um den Einstieg in die E‑Klasse für möglichst viele attraktiv zu machen, setzt Ford auf klassische Mustang‑Anklänge: bei den Rückleuchten, der langen Motorhaube und den Seitenflächen.

Bei den Abmessungen fällt die erhöhte Karosserie (1,6 m) auf, während die Länge mit 4,71 m nicht übertrieben wirkt – wohl auch mit Blick auf die Stadt. Mit 2,98 m Radstand ist der Mach‑E dagegen üppig ausgelegt, um im Innenraum möglichst viel Platz zu bieten.

Für eine so lange und ausgedehnte Reise war grosszügiger Raum schlicht wichtig.

Auf einer Tour wie dieser ist auch das grosse Panorama‑Glasdach (fix) ein Pluspunkt – inklusive Massnahmen für bessere Wärme‑ und Geräuschdämmung. Das erinnert daran, dass dieses Modell für Märkte entwickelt wurde, in denen lange Etappen eher die Regel sind.

Tag 1 - Málaga–Marbella

Doch genug Technik – zumindest fürs Erste. Weil es zum Zeitpunkt dieser Elektro‑Route (Sommer 2021) in Portugal noch keinen Mustang Mach‑E gab, holte ich ihn in Málaga bei einem Ford‑Händler ab. Vorausgegangen war ein kurzer Flug ab Lissabon, in einer damals etwas weniger strengen Phase der Pandemie.

Der Wagen stand bereit, die Batterie fast voll (97% Ladestand, gut für 434 km). Die erste Etappe war allerdings kurz: rund 50 km bis zum Hotel Rio Real Golf in Marbella. Später ging es noch zu einem kleinen Bummel zur Marina im Stadtzentrum – Abendessen mit Blick auf die vielen vertäuten Boote, wenngleich in einer weniger exklusiven Gegend als Puerto Banús, das am nächsten Tag auf dem Plan stand. Den Abschluss machte ein Drink im exklusiven Pateo des Hotels Puente Romano.

Vorerst: wenige Kilometer, viel Erholung. Nicht vergessen … ich bin im Urlaub.

Tag 2: Marbella–Altura

Der zweite Tag drehte sich dann genau um den Besuch einer der exklusivsten Marinas Europas: Luxusyachten und Premium‑Boutiquen ziehen dort Millionäre an – und jene, die Millionäre beobachten. Erratet, auf welcher Seite der „Barrikade“ ich stehe.

Über Nacht hing der Mustang Mach‑E am Hotel‑Lader – nötig wäre es kaum gewesen, denn es kamen nicht mehr als 86 km zusammen. Entsprechend niedrig fiel der Verbrauch aus (18 kWh/100 km), vor allem weil etwa die Hälfte der Strecke im Stadtverkehr stattfand und Verzögerungen sowie Rekuperation den Energiebedarf drückten.

Passend dazu: Es gibt drei Stufen der Energierückgewinnung. Die stärkste (als „one pedal drive“ bezeichnet) erlaubt es, das Tempo praktisch nur über das Fahrpedal zu steuern – man vergisst den Bremshebel fast, wobei die Bremse selbst kräftig und gut dosierbar ist, wenn man sie braucht. Die Rekuperationsstärke wird über den Zentralbildschirm eingestellt – ein physischer Knopf wäre hier nicht verkehrt gewesen. Dort lässt sich auch der künstlich erzeugte Sound eines Benzinmotors anpassen.

Die nächste Strecke umfasste 345 km von Marbella nach Altura (Algarve). Weil sie komplett über schnelle Strassen verlief (150 km Landstrassen, vorbei an der wunderschönen Stadt Ronda, fast ohne Verkehr, und 200 km Autobahn über A49 und A22 nach dem Grenzübertritt), stieg der Durchschnittsverbrauch auf 20 kWh.

Am Ende doch ein Mustang

Auf dem kurvigsten Abschnitt der gesamten Reise – insgesamt 50 zickzackende Kilometer bergauf zwischen Marbella und dem wunderschönen Ronda – spielte ich mit den Fahrmodi, die die Drehmomentverteilung zwischen den Achsen verändern (je Achse ein Elektromotor). In den sportlicheren Programmen wandert mehr Kraft nach hinten.

In diesen Einstellungen greift zudem eine Art Drehmoment‑Vektorisierung an der Vorderachse: gezielte Bremseingriffe unterstützen die Lenkung und reduzieren die Tendenz, in Kurven nach aussen zu schieben.

Weniger begeistert vom Tempo, das der Mustang Mach‑E hier zulässt, war meine Frau. Aber was wären Ferien ohne eine Prise Adrenalin?

Praktisch lässt sich im sportlichsten Modus sogar gezielt „provozieren“, bis das Heck leicht wird – was wiederum erstaunlich gut zur Mustang‑Tradition passt. Die „sofortige“ Beschleunigung ist bei E‑Autos zwar nichts Neues, aber der Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 5,1s (bei 2,2 Tonnen SUV‑Masse) spricht eine klare Sprache.

Super‑Bildschirm prägt das minimalistische Cockpit des Mustang Mach‑E

Auf der Autobahn blieb Zeit, den Innenraum, das Infotainment und die Fahrprogramme genauer anzuschauen.

Oben auf dem Armaturenbrett und an den Türbereichen findet sich weich anmutendes Material, darunter dominiert jedoch harter Kunststoff – eine typische Mischung für einen Crossover einer Volumenmarke.

Im Mittelpunkt steht trotzdem etwas anderes: der riesige, vertikal angeordnete 15,5‑Zoll‑Zentralbildschirm als Schaltzentrale des Mustang Mach‑E. Einige Tasten sind bewusst geblieben, damit wichtige Funktionen ohne Menüsuche erreichbar sind. Zusätzlich gibt es unten am Display einen fest montierten Drehregler, der gewisse Bedienwege intuitiver macht.

Hier debütiert ausserdem eine neue Oberfläche, die mit künstlicher Intelligenz die Vorlieben der Fahrerin bzw. des Fahrers „lernt“ und sich dank Over‑the‑Air‑Updates weiterentwickelt. Selbst die Reichweitenanzeige arbeitet weit fortgeschritten: Sie bezieht den Fahrstil der letzten Kilometer ein und berücksichtigt sogar bevorstehende Wetterbedingungen, um realistischer zu kalkulieren.

Gerade so …

Nach reichlich „Bleifuss“ und entsprechend wenig Rekuperation reichten die angekündigten 420 km Reichweite beim Start in Marbella am Ende tatsächlich nur „gerade so“, um Altura zu erreichen.

Zum Glück passte unser Appetit zum Hunger der Batterie: Wir legten an einem Schnellladepunkt (22 kW) einen Stopp ein – zum Laden und zum Essen.

Nach rund 2h10min, genug Zeit für einen grossartigen gegrillten Fisch am Meer mit Blick auf den Algarve‑Sonnenuntergang, standen wieder 128 km Reichweite auf der Anzeige (23,82 kWh waren in die Zellen geflossen). Das war mehr als ausreichend für Olhão, wo uns das Hotel Real Marina erwartete – 47 km entfernt.

Natürlich ging es fast nur über Autobahn, und der Verbrauch für diese Teilstrecke schnellte auf 23 kWh/100 km. Entsprechend „ging“ der Mach‑E mit 17% Ladestand und 70 km Restreichweite „schlafen“ – angeschlossen an den 45‑kW‑Lader des Hotels.

Tag 3 - Altura–Alqueva (Mourão)

Acht Stunden später standen wieder 100% im Display – das Laden dauerte länger als geplant. Zu Beginn des dritten Tages waren 505 km absolviert (9h34min Fahrzeit) bei einem Gesamtschnitt von 19 kWh.

Beim Start aus Olhão zeigte der Wagen 459 km Reichweite an. Damit war klar: Selbst mit ein paar Umwegen würde bis zur Ankunft am Alqueva, wo die nächste Übernachtung gebucht war, kein Ladestopp nötig sein.

Um 15h30 ging es nach Norden. Doch weil noch 243 km bis Mourão am Alqueva vor uns lagen und die Anzeige 392 km Reichweite auswies (90% der maximalen Ladung), riet die Vorsicht zu einem kurzen Halt an der Raststätte Almodôvar (direkt an der A22). Ziel: etwas Puffer schaffen – und endlich einen Ionity‑HPC ausprobieren, einen von damals drei aktiven Standorten in Portugal.

Es waren nur acht Minuten, aber sie reichten, um zu verstehen, wie sehr ultraschnelles Laden die Spielregeln verändert: 13 kWh in dieser kurzen Zeit – und der Akku stand wieder bei 80%, gut für 328 km (das Ziel war 172 km entfernt).

Dabei bestätigte sich auch ganz praktisch, was man theoretisch kennt: Je näher die Batterie an die oberen Bereiche kommt, desto stärker fällt die Ladeleistung ab.

Bei 66% lag die Ladeleistung bei 103 kW, bei 80% war sie bereits auf 15 kW gesunken.

Genau deshalb veröffentlichen Hersteller fast immer Ladezeiten von 10% auf 80% statt von 0% auf 100%: An den Enden (unter 10% und über 80%) ist die Ladeleistung deutlich geringer.

Es folgte eine weitere Etappe auf verbrauchsungünstigen Strassen, begleitet von der monotonen Autobahnkulisse. Perfekter Moment, um das schmale 10,2‑Zoll‑Kombiinstrument zu beachten: digital, konfigurierbar und je nach Fahrmodus optisch unterschiedlich.

Die drei Programme tragen auffallend „kreative“ Namen: Whisper („Flüstern“), Active und Untamed („Ungezähmt“) – statt der üblichen, nüchternen Eco/Normal/Sport. Sie greifen in Parameter wie Motorsound (digital erzeugt, in Untamed verstärkt und in Whisper deaktiviert), Gasannahme, Innenraumbeleuchtung, elektronische Helfer und Lenkung ein.

Zwei Kritikpunkte und eine Information: Es fehlt ein „Individual“-Programm, mit dem sich Elemente übergreifend kombinieren lassen (z. B. sportliche Lenkung bei komfortabler Abstimmung). Dadurch lässt sich die Gesamtcharakteristik des Mustang Mach‑E weniger exakt auf persönliche Vorlieben zuschneiden.

Ausserdem kann man weder die durch Bremsen rekuperierte Energiemenge anzeigen lassen, noch gibt es eine Grafik, die Energieflüsse visualisiert. Und diese Version bietet keine variable Dämpfung (die gibt es nur im Topmodell GT).

Fast nebenbei erreichten wir das Landgut Dos Delgados in Mourão, bereits in der Dämmerung – aber noch rechtzeitig für ein paar Fotos zur Reise. Und vor allem, ohne die wichtigste Aussicht zu verpassen: den Sternenhimmel dieser „entstörten“ Nachtlandschaften, der so klar wirkt, dass selbst gute Planetarien kaum herankommen (nur dass es hier echt ist).

Am nächsten Morgen raubt der Blick vom Salzwasserpool den Atem: erste Reihe zum grössten künstlichen See Europas, mit seinen vielen Dämmen und kleinen Inseln, auf einer Länge von mehr als 80 km.

Auf dem Landgut werden nach und nach Massnahmen umgesetzt, die Nachhaltigkeit und Ökosysteme stärken: von Materialien und Bauweisen über intelligente Bewässerung bis zur Regenwassernutzung. Und natürlich gibt es eine Lademöglichkeit für E‑Autos (7,3 kW). Dort blieb unser Mustang Mach‑E über Nacht und kletterte von 32% (127 km Reichweite) auf 100% (408 km) – um 3h39 morgens.

Tag 4 - Alqueva (Mourão) und Alqueva (Monsaraz)

An Beschäftigung mangelt es hier nicht, wenn man entspannte Tage verbringen will: Ballonfahrten, Ausritte, Touren per Fahrrad oder Jeep, Besuche von Weingütern – Esporão und Quetzal zählen zu den Favoriten von Weinliebhabern –, Wanderungen auf einsamen Wegen am See, Picknicks im Vogelkonzert … der Himmel ist die Grenze. Im Wortsinn.

Mit nur wenigen Dutzend zusätzlichen Kilometern entlang der Ufer kann man sagen: Das war der Tag, an dem der Mustang Mach‑E am meisten Pause hatte – und die Batterie geschont wurde.

Doch auch auf dem Landgut Montimerso, mit Blick auf Monsaraz, wartete eine Steckdose für Elektroautos. Obwohl sie wenig Leistung bietet (6,6 kW), reichte sie, um den „Tank“ bis auf 99% zu füllen – allerdings nur, weil wir erst mittags wieder aufbrechen wollten.

Am folgenden Morgen um 9h50 standen 94% (371 km) auf der Anzeige, um 11h34 waren es 99% (390 km) – und gleichzeitig die Prognose, dass erst um 13h21 die Vollladung erreicht würde. Wieder derselbe Befund: Die letzten „Tropfen“ Energie brauchen besonders lange.

Tag 5 - Alqueva (Monsaraz) nach Óbidos

Der späte Aufbruch aus Montimerso hatte nichts mit Faulheit zu tun. Auf diesem aussergewöhnlich ruhigen Landgut lassen sich verschiedene Erfahrungen ganz gelassen geniessen – so, wie es im Alentejo vielerorts typisch ist.

Ebenso typisch ist die konsequente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit – nach dem Grundsatz „nicht verändern, was die Natur geschaffen hat, und Anpassung an die lokalen Umweltbedingungen“, wie mir der Eigentümer Henrique Arnaud versicherte. Dazu gehören: Schutz und Aufwertung des Ökosystems der Korkeichenlandschaft (mit einem land‑ und forstwirtschaftlichen Projekt, das Team und lokale Gemeinschaft einbindet), Nutzung von Regenwasser, weniger Lichtverschmutzung, Kochen im Respekt vor natürlichen Ressourcen, sowie die Bevorzugung regionaler Mitarbeitender und Zulieferer.

Nur 66 km Landstrasse (N256) trennten uns von einer Mittagspause in Évora – im Restaurant „5 Mandeln“ – für die nächste regionale Mahlzeit, nach einem Fotostopp in Reguengos de Monsaraz.

Auf diesem kurzen Abschnitt wurde die Marke von 1000 km Gesamtdistanz überschritten (18h47m Fahrzeit und 20 kWh/100 km). Nach dem Essen kamen weitere 213 km hinzu, aber mit 322 km Reichweite im Akku – 80% der vollen Ladung – gab es keinen Grund zur Sorge, selbst bei einer Strecke, die komplett über mautpflichtige, schnelle Autobahnen führte (A6, A13, A10, A1 und A15).

Ganz anders als die Weite des Alentejo ist das mittelalterliche Óbidos praktisch immer voll – im Sommer wie im Winter, mit oder ohne Pandemie. Weil ich das obligatorische „Foto‑Motiv“ des Mustang Mach‑E an der Stadtmauer umsetzen wollte, bat ich vorab die Stadtverwaltung um die Erlaubnis, in die historische Zone einfahren zu dürfen. Was – um ehrlich zu sein – nur um wenige Zentimeter möglich war, denn die Tore sind extrem schmal, und ich wollte die Unversehrtheit des elektrischen Mustang nicht riskieren.

Die Neugier und Sympathie von Touristinnen, Touristen und Einheimischen gegenüber dem Protagonisten dieser Reise war riesig, aber der Tag war lang – also ging es weiter zum Hotel Rio do Prado (nur rund zehn Kilometer entfernt), um die Etappe abzuschliessen.

Der gute Ruf des Restaurants verlangte geradezu nach einem Abendessen dort – und das bedeutete zugleich, dass der Ford direkt an einem der Ladepunkte am Eingang angesteckt werden konnte, völlig unbeeindruckt davon, dass Porsche‑Logos darauf prangten.

Tag 6 - Óbidos nach Lissabon

Vor der Fahrt Richtung Foz do Arelho prüfte ich, ob die Batterie voll war – ja, 100% und damit nochmals 407 km Reichweite. In anderen Situationen waren es mehr gewesen: Je höher das Tempo, desto höher der Verbrauch und desto niedriger die geschätzte Reichweite. Und das Finale dieser Tour bildete keine Ausnahme, denn die 133 km bis Lissabon verliefen fast vollständig über A8 und A12, mit nur 20 km auf Landstrassen.

Die Reise ist geschafft – und nachdem klar ist, wie sie ablief, bleibt noch, über die Schlussfolgerungen zu sprechen: Kosten und die Frage, wie sinnvoll Elektroautos heute als einziges Familienauto sind.

Aber weil dieser Text bereits lang ist (sehr lang) – und wir nicht vergessen dürfen, dass … ich Urlaub habe –, heben wir uns diese Auswertung für einen zweiten Teil auf, der in Kürze erscheint.

Denn auch wir Menschen haben Grenzen bei unseren „Batterien“ … und manchmal ist das beste Mittel einfach: reisen.

Der zweite Teil unserer Reise:


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