Citroën setzt mit einem neuen Elektroauto ein deutliches Ausrufezeichen: Mit Abzug sämtlicher Prämien soll der Preis unter 13.000 € rutschen.
Für 2026 nimmt sich Citroën vor, Renault zu übertreffen. Während Renault bei seiner neuen, rein elektrischen Twingo vor allem Sicherheit und Nostalgie in den Vordergrund stellt – und dafür einen Einstiegspreis von unter 14.000 € ankündigt –, will Citroën mit der neuen elektrischen C3 dagegenhalten und den Preisvergleich für sich entscheiden.
Im Fokus stehen Effizienz und ein möglichst niedriger Einstieg. Ab dem 1. Mai 2026 startet die neue Citroën ë-C3 – inklusive verschiedener Prämien und Rabatte – bei 12.990 €. Damit würde Citroën das aktuell günstigste Elektroauto im Automarkt anbieten. Hier der Überblick.
Citroën gegen Renault: Twingo und ë-C3 im Preisduell 2026
Citroën positioniert die ë-C3 als besonders zugängliche Elektro-Kleinwagen-Option. Der Anspruch ist klar: preislich unter die Konkurrenz – und insbesondere unter Renaults E-Twingo – zu kommen, indem staatliche bzw. programmgebundene Zuschüsse und herstellerseitige Nachlässe konsequent eingerechnet werden.
ë-C3: Wie bekommt man sie für weniger als 13.000 €?
Die neue elektrische C3 von Citroën wird ab dem 1. Mai 2026 zu einem Einstiegspreis von 12.990 € beworben. Dieser besonders niedrige Betrag ist allerdings nicht für alle Käuferinnen und Käufer erreichbar. Denn die CEE-Prämie in Höhe von 6.100 € ist ausschließlich für “Haushalte in Energiearmut” vorgesehen. Zusammen mit einem Citroën-Rabatt von 900 € sinkt damit der Grundpreis der Citroën ë-C3 (Urban-Reichweite, Basisausstattung YOU) von 19.990 €.
Wer nicht zu den “Haushalten in Energiearmut” zählt, kann dennoch erheblich sparen. Citroën gewährt den Nachlass von 900 € allen Kundinnen und Kunden. Zusätzlich steht jedem Haushalt zumindest die minimale CEE-Prämie von 3.500 € zu. Dadurch kostet die Citroën ë-C3 (Urban-Reichweite, Basisausstattung YOU) 15.590 € statt 19.990 €.
Ausstattung der Basisversion YOU: Was ist enthalten, was fehlt?
Zum niedrigen Einstiegspreis bietet Citroën eine bewusst schlanke Ausstattung. Für viele, die eine günstige Elektro-Stadtauto-Lösung suchen, dürfte das trotzdem ausreichen. In dieser Variante sind unter anderem eine Berganfahrhilfe, ein Geschwindigkeitsregler und -begrenzer, 113 PS, eine Klimaanlage sowie das automatische Einschalten des Abblendlichts an Bord.
Einschnitte gibt es ebenfalls: Die hinteren Fensterheber sind manuell, ein Touchscreen fehlt – und damit auch ein Radio.
Akku, Reichweite und Laden: 30 kWh, 213 km (WLTP) und optional 30 kW
Für den „Mini“-Preis verbaut Citroën einen kleineren Akku mit 30 kWh. Die Reichweite liegt bei lediglich 213 km nach WLTP.
Wer schneller laden möchte, muss extra bezahlen: Für 400 € Aufpreis gibt es die Schnellladeoption mit 30 kW. Damit lässt sich der Ladezustand von 20 auf 80 % in weniger als 40 Minuten erhöhen.
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